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Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Georg Kippels im Austausch mit der Mönchengladbacher Apothekerschaft

Die Mönchengladbacher Apothekerschaft begrüßte am 22. Juli 2026 den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Georg Kippels, sowie den Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings zu einem intensiven Austausch über die aktuelle Lage der Apotheken vor Ort. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die wirtschaftlichen Herausforderungen der Vor-Ort-Apotheken sowie Fragen einer sicheren und qualitativ hochwertigen Arzneimittelversorgung.

Vier Personen stehen nebeneinander vor einer hellen, einfarbigen Wand und blicken in die Kamera. Die Person ganz links trägt einen dunklen Anzug mit weißem Hemd. Die zweite Person von links trägt ein kurzärmeliges graues Hemd und eine Armbanduhr. Die dritte Person trägt ein hellblaues Hemd und eine dunkle Hose. Die Person ganz rechts trägt eine dunkle Jacke, ein weißes Hemd und eine blau gestreifte Krawatte. Die Aufnahme ist in einem Innenraum bei gleichmäßiger Beleuchtung entstanden.
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Der Kreisvertrauensapotheker in Mönchengladbach, Dr. Alexander Holz, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Treffens: „Wir haben die Gelegenheit genutzt, die existenziellen Herausforderungen vieler Apotheken vor Ort offen anzusprechen. Umso mehr freut es uns, dass der Austausch sachlich, konstruktiv und von großem gegenseitigem Verständnis geprägt war.“

Im Mittelpunkt standen drei zentrale Forderungen der Mönchengladbacher Apothekerschaft: eine zeitliche Begrenzung des Kassenabschlags, ein konsequentes Vorgehen gegen ausländische Arzneimittelversender bei Verstößen gegen deutsches Recht sowie ein besserer Schutz der Patientinnen und Patienten vor Plattformanbietern, über die verschreibungspflichtige Arzneimittel teilweise ohne ausreichende ärztliche und pharmazeutische Prüfung bezogen werden können.

Dr. Krings bewertete insbesondere den Versand verschreibungspflichtiger Arzneimittel kritisch. „Arzneimittel, speziell auch die verschreibungspflichtigen Arzneimittel, gehören nicht in den unkontrollierten Versand, bei dem weder Qualität noch Beratung auf dem Niveau der Vor-Ort-Apotheke sichergestellt werden können“, betonte der Politiker. Da einige Arzneimittelversender zudem bewusst gegen deutsches Recht verstießen, sollte nach seiner Auffassung sogar geprüft werden, „die Erstattung der Arzneimittel durch die gesetzlichen Krankenkassen zu verbieten“. Dieses Gebaren zu Lasten des deutschen Solidarsystems dürfe nicht länger toleriert werden, so Dr. Krings weiter.

Zum Ende des Gesprächs bekräftigten Dr. Kippels und Dr. Krings ihre Unterstützung für die inhabergeführten Apotheken. „Wir stehen zu der inhabergeführten Apotheke vor Ort, um die fachlich und qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln sicherzustellen.“

Die Mönchengladbacher Apothekerschaft wertet den Besuch als wichtiges Signal für die Zukunft der wohnortnahen Arzneimittelversorgung. Beide Seiten sprachen sich dafür aus, den konstruktiven Dialog fortzusetzen und gemeinsam an Lösungen der inhabergeführten Apotheken zu arbeiten.